Missbrauch ist verachtenswert, der an Kindern ekelerregend und der zig- oder hundertfache Missbrauch, der an den Jesuitenschulen begangen wurde, ist der Gipfel des Kranken.
Und jetzt meldet sich der Augsburger Bischof Mixa zu Wort. Er erdreistet sich, den mehrfachen Missbrauch von Schutzbefohlenen auf die sexuellen Öffnung der Sechziger Jahre zurückzuführen.
Einen Zusammenhang zwischen den Übergriffen und dem Keuschheitszwang sieht er indes nicht. Nein, er besitzt noch die Frechheit, darauf hinzuweisen, dass ‘der Großteil der Taten von Familienmitgliedern’ begangen wird. Das mag ja rein Zahlenmässig stimmen, ich bin dann einfach mal froh, dass es nicht so viele zölibatäre Priester wie Väter gibt! Und in der Opfer pro Täter-Statistik dürften die Priester dann wieder führen… Weiterlesen

