Sind wir nicht alle…


sick_fuck… little s
ick Fucks?

Das war die Frage, die ich mir gestern stellte, nachdem ich am Ende eines genial-schönen Feierabend unsere neueste Errungenschaft in den Schrank gehängt habe.

Ich meine, dass es mich anmacht, wenn ich jemanden unter mir habe, wenn ich meine Partnerin führe und korrigiere und vielleicht sogar auf die eine oder andere Art forme, damit habe ich mich abgefunden. Auch dass ich vom Zufügen von Schmerz erregt werde, ist Ok. Aber als ich den gestern die Hälfte des Kleiderschranks öffnete, die momentan als Giftschrank für unser Equipment dient und die neue Zwangsjacke reinhängte, da musste ich doch innerlich grinsen.

Keine Sorge, das wird kein “ich komme nicht mit meiner Neigung klar” – Beitrag. Dafür bin ich viel zu gerne kinky, dafür bin ich, auch dank SMart, viel zu eingebunden in ein funktionierendes, soziales Gefüge von Perversen. Aber als ich so in den Schrank schaute, und diverse Flogger. Paddle, Singletail, Seile Dildos und andere Toys sah, schoss der Gedanke durch den Kopf, dass diesen Schrank irgendwie fast jeder Passant sehen kann, da wir im Erdgeschoss wohnen. Klar, der Schrank ist zu, reinschauen kann keiner, darum ging es mir auch gar nicht. Weiterlesen


Just another Party-101

Party101

Ok, das, was ich jetzt hier schreibe ist für viele bestimmt nichts Neues, aber vielleicht ist es doch für den Einen oder Anderen interessant.

Es ist bei mir nun schon ein paar Jährchen her, dass ich auf meinem ersten Event war. Es war auf jeden Fall noch im letzten Jahrtausend. Ich arbeitete damals für den Marquis und wir fuhren gemeinsam auf den EuroPerv von DeMask. Gott, war ich aufgeregt … Leider konnte meine damalige Freundin weder mit SM noch mit Fetisch (außer dem in de Gothic – Szene üblichem Lackröckchen) was anfangen. Also machte ich mich mit ein, zwei Kollegen vom Marquis auf nach Amsterdam. Und hier jetzt der erste Tipp für den Partygang.

Passe Deine Erwartungen den Gegebenheiten an!

Für Singles ist eine Party (normalerweise, von Partys mit professioneller ‘Erlebnisgarntie’ rede ich hier nicht) kein Garant für wilden und hemmungslosen Sex. Auch wenn uns die Boulevard-Medien immer wieder was anderes erzählen wollen: SM-Partys sind in den seltensten Fällen die zügellosen GangBang- Prügel- Fessel- und-was-sonst-noch-alles – Orgien. Das musste ich da merken, denn außer ‘ner Coke und ein bisschen Show passierte da für mich nicht viel. So fuhr man mit einer gewissen Enttäuschung wieder zurück. Als Single ist eine Party dann doch eher ein Ort zum Quatschen und Kennenlernen.

Alles, was zwischen zwei oder mehr Partnern auf so einer Veranstaltung passiert, bewegt sich im Rahmen des Konsens der agierenden. Auf den meisten Partys ist zusehen kein Problem. Wer nicht in der Öffentlichkeit stehen will, schließt die Tür, den Vorhang oder was auch immer da an Möglichkeiten gegeben ist. Das ist dann auch für Dich ein ganz klares Zeichen.

Sei auch nicht ‘too Touchy”. Es kommen immer mal wieder Fragen und Gespräch auf über die Nähe und Überschneidungen mit der Swingerszene auf. Ich sehe das so, dass es, was die Offenheit angeht, die Akzeptanz von Kink, BDSM oder Powerexchange mag bei Swingern wohl da sein, genauso wie offene Partnerschaften, Polygamie oder -amorie in SM-Kreisen durchaus akzeptiert und praktiziert wird.

Allerdings gibt es einen kleinen Unterschied, und der hat was mit dem prinzipiellen Verständnis von Konsens zu tun. Während bei den Swingern eher der Grundsatz ‘Erlaubt ist, was gefällt’ gilt heißt es bei uns, zumindest beim öffentlichen Spiel ‘Nur, was vereinbart ist, ist erlaubt’. Auf den ersten Blick mag das sehr ähnlich klingen. Aber der Teufel liegt im Detail. Während es in den Swingerkreisen sehr ‘kuschelig’ zugeht, Körperkontakt ja durchaus etwas Erwünschtes ist, ist es im SM eher so, dass der Körperkontakt und das Spiel erst nach einer Verhandlungsphase beginnt. Kurz: bei Swingern besteht ein Konsens bis zum Nein, im SM heißt es nein, bis ein Konsens getroffen wurde*.

Dresscode

Der Dresscode ist komischerweise das, worüber man sich anfangs die meisten Gedanken machen. Ich persönlich finde diese hohe Wertung übertrieben. Sind wir mal ehrlich: auf den meisten Partys reicht die Lederhose und ein T-Shirt für die Herren, Korsett und Rock für die Dame, das Ganze noch im ‘sündigen schwarz’ und alles ist gut**.

Du solltest aber auch immer darauf achten, ob etwas ‘Besonderes’ gewünscht ist. Selbst wenn die Doorbitch mit allem was nicht Jeans und Hawaii-Hemd ist, einverstanden ist. Du solltest einfach das Verständnis für den Event mitbringen. Dann klappt’s auch mit dem Dresscode.

Verhalten

Auch das ist ganz einfach. Verhalte Dich anderen gegenüber mit dem Respekt, den auch Du erwartest. Und da ist es erst mal egal ob Dein Gegenüber Top, Bottom, Sub, Dom, Slave, Master oder was auch immer ist. Nicht jeder s-Type, der auf einer Party ist, geht vor jeden X-beliebigen D-Type auf die Knie. Ehrlich gesagt ist es nicht nur nicht jeder, gehe erst mal davon aus, dass es keiner macht. Wenn Du Interesse daran hast, nimm Kontakt auf. Du wirst schnell die Dynamik spüren. Manche möchten nur über den Top angesprochen werden, andere entscheiden selbst oder nur gemeinsam. Wie eigentlich immer: Höflichkeit und Offenheit hilft.

In den öffentlichen Spielbereichen solltest Du Dich ruhig verhalten, wenn Du nicht an der Session beteiligt bist. Nur wenig stört während einer Szene mehr als der Smalltalk der Umstehenden. Rück den Agierenden auch nicht auf die Pelle, halte einfach den gebührenden Abstand. Wer mir den Platz zum Ausholen nicht lässt, der muss sich nicht wundern, wenn er nach Aufforderung, Platz zu machen auch mal die Quirt abbekommt oder der DM*** ihn besucht.

Sich in das Spiel anderer einzumischen ist auch ein NoGo, also weder aktiv noch passiv. Nur weil da gerade eine gefesselte Sub in den Seilen hängt, heißt das noch lange nicht, das Sie für alle da hängt. Also: Finger weg, es sei denn, Du wirst oder wurdest aufgefordert, teilzunehmen. Aber auch ‘Passives’ einmischen ist nicht unbedingt das Maß aller Dinge. Ungefragte Kommentare á la “Das geht so und so aber besser” solltest Du einfach vermeiden. Das bringt die Spielenden aus dem Flow und Du machst Dir garantiert keine Freunde. Es spricht nichts dagegen, die Akteure nachher an der Bar oder am Buffet anzusprechen, aber nicht währenddessen.

Achte auch die Privatsphäre der anderen. Dass Du nicht wild filmend und knipsend mit Deinem Handy rumläufst, das versteht sich von selbst. Denk aber auch später noch dran. Wenn Du nach ein paar Tagen jemanden, der Dir aufgefallen ist, beim Metzger an der Theke triffst, ist es nicht angebracht zu fragen: “Warst Du nicht die geile Maus am Andreaskreuz letzten Samstag?”. Ich denke, das leuchtet ein, oder?

Rules of the House

Mache Dich, am Besten, bevor Du hinfährst, mit den spezifischen Regeln der Party vertraut. Wie lauten die Safewords auf dieser Party? Wo ist essen und trinken gewünscht, wo nicht? Ist die Location so gelegen, dass Du schon im Outfit aufschlagen kannst, oder solltest Du Dich dort umziehen? Wenn Du nicht auf die Zigarette verzichten kannst: Gibt es Raucherbereiche? Meist wirst Du am Eingang auch gefragt, ob Du schon mal da warst: keine falsche Scham! Sag ruhig, wenn Du noch nie auf der oder einer Party warst. Einer der DM’s oder der bzw. die Gastgeber(in) wird Dir gerne alles zeigen.

So, ich denke, das war jetzt das Wichtigste. Natürlich erhebe ich hier keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Kommentare sind offen für andere Tipps. Aber ich glaube, wer sich hier an die recht einfachen Sachen hält, hat bei seinem ersten Partybesuch keine Probleme und kann sich freudig ins Getümmel werfen.

Ich wünsche euch viel Spaß!

Love one another and play safe!

* Das ist nicht allgemeingültig. Es mag durchaus auch mal zum Spiel gehören, dass Sub für bestimmte Dinge für alle ‘Verfügbar’ ist, aber das wird dann schon bekannt gemacht.
 
** Das heißt nicht, dass ich das gut finde. Ich meine, Ihr geht da auf eine Party, Ihr wollt was schönes sehen und erleben, also macht euch auch schön.   
 
*** DM: Dungeon Master, klingt einfach besser als “Aufsichtspersonal”.

Transform it into real Life – oder – Qualitäten eines Dominanten

Oft, wenn ich mich on- wie offline mit Leuten aus dem BDSM-Umfeld unterhält bekomme ich das Gefühl, das eines der größten Probleme in den Beziehungen das ist, die M/s oder D/s – Dynamik, die in der virtuellen ‘Kennenlernphase’ thematisiert wurde dann, wenn es ernst wir, auch zu halten. Das, was Online, am Telefon, in Mails oder PM’s einfach nur wunderbar funktioniert, das wird kompliziert, sobald es in ein reales Umfeld getaucht wird.

Woran liegt das? Im virtuellen ist es eigentlich recht einfach. Im Prinzip reicht es aus, einen guten Ruf in der Online-Community zu haben, sich mit den richtigen Adjektiven zu schmücken und in den Chatrooms und Gruppen immer mal wieder aktiv zu werden. Und wenn wir ehrlich sind: mit den richtigen Phrasen, passenden Sätzen und ein bisschen Phantasie gelingt es eigentlich jedem, ‘Online-Dominanz’ auszustrahlen. Dafür muss er oder Sie das ganze noch nicht einmal erlebt haben. Second-Hand-Erlebnisse aus Romanen, Beiträgen, Bildern und Filmen reichen erstmal vollkommen aus. Dann wird in Mails das wunderbare Schloss für die devote Angebetete gebaut, in dem Sie ‘auf Augenhöhe’ eine ‘echte, tiefe Partnerschaft’ führen. Wo es ‘den Keller’ gibt, in dem Sie dann ‘im geschützten, Niveauvollen Rahmen Ihre dunkle Seite ausleben kann’. Natürlich ist er ‘immer auf Ihr wohlergehen bedacht’ und ‘respektiert und akzeptiert die Grenzen’. 

Es ist so einfach, die Wünsche eines Menschen zu lesen und diese dann einfach in ein paar Zeilen oder am Telefon zu spiegeln. Das Profil studieren, ein bisschen Aufmerksamkeit und Verstand und der virtuelle Mindfuck ist kein Problem. Es ist so einfach, dass sogar Menschen, die von sich aus nicht dominant sind, die vielleicht einfach nur den Kick des neuen suchen oder für die ein bisschen Arsch hauen, ein bisschen Fesseln und ein böser Blick eben zum Vorspiel gehören, Online zum perfekten Meister oder zur gnadenlosen Mistress werden. Nur weil Sie merken, es ist einfach und Sie bekommen Aufmerksamkeit und ein Erfolgserlebnis. Und so sammeln sich dann die Cyberslaves um Sie herum, Ihre Reputation in der Community wächst und nach außen; Naja, wer so viel Erfolg hat, der muss ja auch ‘in Echt’ was drauf haben. Wirklich gefährlich wird das erst, wenn dieser ÜberDom dann beginnt, seine eigene virtuelle Propaganda zu glauben. Weiterlesen


Das war 2012

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2012 an.

Hier ist ein Auszug:

600 Personen haben 2012 den Gipfel des Mount Everest erreicht. Dieser Blog hat 2012 über 4.400 Aufrufe bekommen. Hätte jede Person, die den Gipfel des Mount Everest erreicht hat, diesen Blog aufgerufen, würde es 7 Jahre dauern, um so viele Aufrufe zu erhalten.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.


Und wieder geht ein Jahr ins Land

So, seit April ist hier mal wieder nichts passiert. Ärgerlich. Aber nicht zu ändern. Ich hoffe, der Eine oder Andere, der hier liest mag es mir verzeihen.

Es ist viel passiert in den letzten Monaten, Trennung, neu verlieben, Umzug, Arbeit… Nebenbei noch ein bisschen bei der grandiosen 20-Jahr-Feier von SMart mitgeholfen und gemerkt, ich will ein bisschen was für meine local Community tun. Also sieht man mich und Babe jetzt häufiger auf dem Stammtisch in Essen, ich will endlich mein Buch, dessen Anfänge ihr hier lesen könnt weiterschreiben, mich intensiver mit Shibari beschäftigen und habe noch ein, zwei andere Dinge im Kopf. Davon hier später mal mehr.

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Nähe

Reblogged from Dragonrope's Weblog:

Click to visit the original post

gibt es mehr zu sagen/schreiben ?

do i need more Words ?

Just a wonderful Pic posted by Dragonrope

Aprilkolumne

Der März war voll von Arbeit und irgendwie war der Kopf zu allem fähig, nur nicht dazu, hier zu schreiben. Ihr kennt das sicher auch, man nimmt sich jeden Tag vor “Heute Abend, wenn ich Heim komme, dann schreibe ich”. Aber dann ist der Tag um, man war acht oder neun Stunden im Büro, saß dann noch ein oder zwei Stunden in der Bahn und kommt Heim. Dann steht da eine wundervoll bequeme Couch, oder da ist ein Wanne, die warm und dampfend auf einen wartet … Und danach noch kreativ werden und schreiben oder nach Themen suchen, die interessant genug scheinen, um einen Artikel wert zu sein … Irgendwie geht das dann nicht.

Also habe ich für mich den März als toten Monat abgeschrieben gehabt. Und mir fest vorgenommen, der April wird anders.

Und jetzt schaue ich auf den Kalender und sehe, heute ist schon wieder der achte. Und ich habe immer noch nichts auf dem Schirm. Also sitze ich jetzt hier und poste zumindest schon mal die Umfrage für diesen Monat.

Und nebenbei will ich noch kurz anmerken, dass ich mich letztens doch sehr geschmeichelt gefühlt habe. Da bekam im eine Mail, in der ich gefragt wurde, ob ich nicht ein Buch hier im Blog rezensieren möchte. Auf meine Frage, wie die Autorin auf mich kam, wurde geantwortet, das Sie den Blog sehr schön und informativ findet. Na klar, da kann ich mich dann auch nicht lange bitten lassen, das Buch habe ich jetzt hier, in den nächsten Tagen werde ich es lesen und dann wird hier die Rezension zur Flamingofrau erscheinen, einmal von mir und auch von meinem Engel, denn ich denke, ein BDSM-Roman kann auch schön von beiden Seiten des Spektrums gelesen und rezensiert werden.

Also wird im April wohl wieder ein bisschen mehr passieren. Ich nehme mir einfach mal vor, einmal pro Woche hier zu schreiben.

Mal sehen, was meine Disziplin dazu sagt…

Ich wünsche euch noch ein schönes Osterfest und einen feinen Frühlingsanfang!


BDSM im hohen Alter

Reblogged from Dark Desire 666:

Ich habe mich gerade gefragt, ob die Neigung zu BDSM wohl mit dem Alter schwächer oder gar ganz verschwindet. Eine, wie ich finde, sehr spannende Frage, denn wie wird wohl BDSM bei Menschen aussehen, die jenseits der 60 sind?

Vielleicht habt ihr ja Lust mal eure Meinung dazu als Kommentar zu schreiben.

Das Thema nehme ich doch dann gerne mal kurz auf. Auch wenn ich von diesem 'hohen' Alter mit vierzig noch ein bisschen entfernt bin, kann ich mir doch, durch Party- und Clubbesuche ein recht gutes Bild von dem Altersschnitt der Szene machen. Bis vor wenigen Jahren,würde ich sogar sagen, wurde die Club- und Partyszene von den älteren Semestern sogar eher dominiert. Das heute auch jüngere Semester auf Partys und Events gehen, hat, denke ich, etwas mit der Öffnung der Szene nach außen und bestimmt auch den Möglichkeiten des Webs zu tun. Können sich doch die Jüngeren jetzt viel besser mit Informationen versorgen, als das in meiner Findungsphase ende der 80er, anfang der 90er war. Vereine wie SMart, die SMJG und auch der BVSM haben da einiges getan. Trotz allem sehe ich auf Partys auch immer wieder ältere Paar und Singles, die mit großer Hingabe spielen. Und gerade auf der dominanten Seite, denke ich, hat eine gewisse Reife und Lebenserfahrung einfach einen größeren Reiz. Ich möchte jetzt niemanden Dominanz absprechen,  aber wenn ich manchmal die Mittzwanziger ansehe, in Lack und Latex, die fast schon Fashion ist und die dann mit gut geübtem, strengen Blick Ihre Partner führen, ich kann mir nicht helfen, das sieht in meinen Augen immer irgendwie nach Schauspiel aus. Und ja, ich weiß, das ist ein ganz klares Voruteil, und in der jeweiligen Konstellation ist es garantiert für beide auch eine feine Sache, aber wenn ich mich da gedanklich in den Bottom oder Sub versetze, habe ich ein Problem, diese Dominanz ernst zu nehmen. Für mich wäre das einfach nichts. Der graumelierte mit der Weste, dem weißen Hemd und dem Rohrstock in der Hand, der gibt dann gleich wieder ein ganz anderes Bild ab. Da klingt eben eine ganz andere Art von Führung und Strenge mit, alleine im Auftreten. Das ist natürlich nur mein ganz eigenes Empfinden, aber ich denke, so ganz alleine stehe ich mit diesen Gedanken nicht.

Pain and pleasure and the things between

So, das erste Voting ist abgeschlossen. Es soll also um den Schmerz und das Drumherum gehen. Ich sitze jetzt gerade in der Bahn, auf dem Weg ins Büro, da beschäftige ich mich doch gerne, zumindest mental, mit solch schönen Themen!

Aber ich denke, als erstes muss ich hier den Einen oder Anderen enttäuschen. Was unsere vielgeliebten Subs, Slaves und andere masochistischen Gegenparts an dem Schmerz erotisieren, das wird auch für mich ewig eines der ungelösten Mysterien bleiben. Es würde mich freuen, wenn sich in den Kommentaren die ‘Andere Seite’ zu Wort meldet und den Nebel da ein bisschen lichtet. Fühlt euch eingeladen!

So, jetzt aber zum eigentlichen Thema

Was schreibe ich jetzt über Schmerz, was euch interessieren könnte? Ich denke, über die Techniken, wie was zu handhaben ist, was ist dumpfer, was stechender Schmerz, wo darf ich, wo darf ich nicht, darüber sind schon tausende Zeichen geschrieben worden. Da muss ich nich noch weitere hunderte Zeichen schreiben. Schreib’ ich doch einfach darüber, was es für mich bedeutet, Schmerz zu geben, zu sehen und zu nutzen.

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TV-Tipp 17.2.2012

Es kommt mal wieder ein schöner Film aur 3Sat, nämlich “Henry und June” mit Uma Thurman, Fred Ward und Kevin Spacey.

Phillip Kaufmann führte Regie in diesem fulminanten, bildgewaltigem Werk.

Es lohnt sich also heute mal wieder, um 22:25 den Fernseher anzumachen!

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